Keyword-Recherche für Online-Shops: 5 Schritte

Keyword-Recherche für Online-Shops: 5 Schritte

Wussten Sie, dass die ersten drei Suchergebnisse über 58 % des gesamten Suchverkehrs erhalten? Eine durchdachte Keyword-Recherche ist der Schlüssel, um Ihre Zielgruppe zu erreichen und Ihren Umsatz zu steigern. In 5 einfachen Schritten können Sie die passenden Keywords finden und optimal nutzen:

  1. Starten Sie mit einer Produktliste: Notieren Sie Haupt- und Unterkategorien sowie Alleinstellungsmerkmale Ihrer Produkte.
  2. Konkurrenz analysieren: Nutzen Sie Tools wie Semrush oder Ahrefs, um Keywords Ihrer Mitbewerber zu prüfen.
  3. Tools einsetzen: Wählen Sie ein passendes Keyword-Tool (z. B. Google Keyword Planner oder Ahrefs) und analysieren Sie Suchvolumen, Trends und Schwierigkeitsgrade.
  4. Spezifische Suchbegriffe finden: Setzen Sie auf Long-Tail-Keywords, die gezielt Nutzer mit Kaufabsicht ansprechen.
  5. Keywords strukturieren und einsetzen: Organisieren Sie Keywords nach Themen und integrieren Sie sie auf Produkt- und Kategorieseiten sowie in hilfreichen Inhalten.

Vergleich der Keyword-Tools

ToolVorteileNachteile****Preis/MonatGoogle Keyword PlannerKostenlos, gute PrognosenBegrenzte Daten für organische SucheKostenlosSemrushUmfangreiche Daten, KonkurrenzanalyseTeuer, komplex für EinsteigerAb 120 €AhrefsLeistungsstarke FunktionenPremium-Preis, hohe LernkurveAb 99 €Surfer SEOEinsteigerfreundlich, Content-EditorWeniger Funktionen als High-End-ToolsAb 49 €

Warum ist das wichtig?

Eine gute Keyword-Strategie verbessert Ihre Sichtbarkeit, bringt qualifizierten Traffic und steigert die Conversion-Rate. Beginnen Sie jetzt mit Ihrer Recherche und optimieren Sie Ihren Online-Shop für langfristigen Erfolg.

Schritt 1: Beginnen Sie mit der Keyword-Recherche

Erstellen Sie eine Produktliste

Listen Sie die Haupt- und Unterkategorien Ihres Shops sowie deren Alleinstellungsmerkmale auf. Ein Beispiel: Der Online-Shop "Felix & Fifi" für Kleintierbedarf könnte seine Produkte so gliedern:

  • Hundefutter und Katzenfutter
  • Hundespielzeug und Katzenspielzeug
  • Kratzbaum und Zubehör
  • Hundebetten und Transportboxen

Eine detaillierte Produktliste hilft Ihnen dabei, sich besser in Ihre Kunden hineinzuversetzen.

Denken Sie wie Ihre Kunden

Um die Suchintention Ihrer Zielgruppe zu verstehen, können Sie diese in vier Kategorien unterteilen:

SuchintentionBeschreibungBeispielInformationalNutzer suchen nach Informationen"Was hilft bei Rückenschmerzen"TransaktionalKaufabsicht"Adobe Photoshop Download"Commercial InvestigationProduktrecherche"Damenschuhe"NavigationalSuche nach einer bestimmten Website"seonative Keyword-Analyse"

Verwenden Sie diese Methoden, um relevante Suchbegriffe zu identifizieren:

  • Lesen Sie Produktbewertungen auf Plattformen wie Amazon oder bei Wettbewerbern.
  • Verfolgen Sie Diskussionen in Foren wie Reddit oder Quora.
  • Nutzen Sie die Autovervollständigung von Google, um verwandte Suchbegriffe zu finden.

Dieses Wissen bildet die Grundlage für die Analyse Ihrer Konkurrenz.

Analysieren Sie Ihre Konkurrenz

Nutzen Sie Tools wie SISTRIX, Ahrefs oder Semrush, um die Keywords Ihrer Mitbewerber zu untersuchen.

Achten Sie dabei auf:

  • Keywords mit hohem geschäftlichem Wert
  • Begriffe mit relevantem Suchvolumen
  • Keywords, bei denen ein Ranking realistisch ist
  • Themen, die in Ihrem Content noch fehlen

Exportieren Sie die Rankings Ihrer wichtigsten Konkurrenten und vergleichen Sie diese mit Ihren eigenen Positionen. Dies hilft Ihnen, Lücken und Chancen zu erkennen.

Schritt 2: Wählen Sie das passende Keyword-Tool

Die richtigen Tools auswählen

Entscheiden Sie sich für ein Keyword-Tool, das zu Ihren Bedürfnissen passt. Dabei spielen Funktionen, Datenumfang und Budget eine wichtige Rolle. Hier ist ein Überblick über einige beliebte Optionen:

ToolVorteileNachteile****Preis pro MonatGoogle Keyword Planner• Kostenlos • Gute Prognose-Funktionen • Integration mit Google Ads• Begrenzte Daten für organische Suche • Zeigt nur Suchvolumen-BereicheKostenlosSemrush• Umfangreiche Keyword-Daten • Detaillierte Konkurrenzanalyse • Content-Planung• Komplex für Einsteiger • TeuerAb 120 €Ahrefs• Leistungsstarker Keyword Explorer • Umfassende Backlink-Analyse • Long-Tail-Keywords• Hohe Lernkurve • Premium-PreisAb 99 €Surfer SEO• Topic-Cluster-Generierung • Content-Editor • Einsteigerfreundlich• Weniger Funktionen als High-End-ToolsAb 49 €

Sobald Sie Ihr Tool ausgewählt haben, können Sie die Suchdaten analysieren, um Ihre Keyword-Strategie zu verfeinern.

Suchdaten analysieren

Mit Ihrem Tool können Sie die entscheidenden Suchdaten untersuchen, um die besten Keywords zu identifizieren:

  • Suchvolumen & Trends: Fokussieren Sie sich auf Keywords, die regelmäßig gesucht werden.
  • Keyword-Schwierigkeit: Wählen Sie eine Mischung aus einfachen, mittleren und anspruchsvollen Keywords.
  • Aktualität & Filter: Nutzen Sie aktuelle Daten und Filtermöglichkeiten wie geografische oder branchenspezifische Einstellungen.

Ein Beispiel: Ein Sportbekleidungs-Shop könnte statt auf stark umkämpfte Keywords auf spezifischere Begriffe wie "Pilates" oder "gelenkschonend" setzen.

Wenn kostenlose Tools an ihre Grenzen stoßen oder Sie spezielle Funktionen benötigen, kann sich die Investition in ein professionelles Tool lohnen.

Schritt 3: Spezifische Suchbegriffe finden

Warum spezifische Keywords besser sind

Long-Tail-Keywords, die oft aus mehr als drei Wörtern bestehen, sprechen gezielt Nutzer an, die bereits eine Kaufabsicht haben. Ein Beispiel: Während das Keyword „Kopfhörer" etwa 26 Millionen Ergebnisse liefert, ist „Beats Studio 3 Bluetooth Schwarz Kopfhörer" deutlich spezifischer und führt zu weniger, aber relevanteren Treffern.

Vorteile von spezifischen Keywords:

AspektKurze KeywordsSpezifische KeywordsSuchvolumenHochNiedrigerKonkurrenzSehr starkGeringerConversion-RateNiedrigHöherKaufabsichtOft unspezifischHäufig konkret

So finden Sie spezifische Keywords

Nutzen Sie diese Ansätze, um gezielte Keywords zu identifizieren:

  • Besucherdaten analysieren: Tools wie die Google Search Console helfen Ihnen, die Begriffe zu verstehen, die Ihre Zielgruppe tatsächlich nutzt. Auch Foren oder Communitys können Einblicke in die Sprache Ihrer Kunden geben.
  • Keyword-Modifikatoren einsetzen: Passen Sie Basis-Keywords an, indem Sie Details hinzufügen wie:
  • Produkteigenschaften (z. B. Farbe, Größe, Material)
  • Preiskategorien (z. B. günstig, Premium, reduziert)
  • Verwendungszwecke (z. B. für Anfänger, professionell)
  • Phasen im Kaufprozess (z. B. Test, Vergleich, Bewertung)
  • Suchergebnis-Features analysieren: Mit SEO-Tools können Sie herausfinden, welche Keywords Shopping-Anzeigen oder Produktkarussells auslösen.
  • Mitbewerber analysieren: Schauen Sie, welche Long-Tail-Keywords Ihre Konkurrenten nutzen, um zusätzliche Chancen zu entdecken.

Eine Kombination aus informationsorientierten Keywords wie „Vergleich" oder „Test" und kauforientierten Begriffen wie „kaufen" oder „Preis" hilft, Kunden in verschiedenen Phasen ihrer Kaufentscheidung zu erreichen.

Mit diesen Strategien schaffen Sie eine solide Grundlage, um im nächsten Schritt Ihre Keywords effizient zu organisieren und zu priorisieren.

Ecommerce SEO: How to do keyword research to optimize your online store

Schritt 4: Keywords sortieren und gruppieren

Nachdem Sie spezifische Keywords identifiziert haben, sollten Sie diese sinnvoll organisieren, um Ihre SEO-Strategie effizienter zu gestalten.

Die wichtigsten Keywords auswählen

Fokussieren Sie sich auf Keywords basierend auf Suchvolumen, Schwierigkeitsgrad und geschäftlichem Potenzial. Dabei lassen sich Keywords in zwei Hauptkategorien einteilen:

  • High-Value-Keywords: Diese Keywords haben eine hohe geschäftliche Relevanz, sind jedoch oft schwerer zu ranken. Sie bieten langfristige Vorteile.
  • Quick-Win-Keywords: Mit geringem Schwierigkeitsgrad (KD 0–30) und mindestens 100 monatlichen Suchanfragen ermöglichen sie schnellere Ranking-Erfolge.

Es ist sinnvoll, beide Kategorien zu kombinieren, um verschiedene Nutzerbedürfnisse abzudecken.

Keyword-TypSuchvolumenSchwierigkeit****Conversion-PotenzialHigh-ValueSehr hochHochMittelQuick-WinModeratNiedrigHochLong-TailNiedrigSehr niedrigSehr hoch

Keywords nach Themen und Produkttypen sortieren

Sobald die priorisierten Keywords feststehen, sollten sie thematisch gruppiert werden. Ein strukturierter Ansatz hilft dabei, Inhalte besser zu organisieren und Produkte leichter auffindbar zu machen.

1. Hauptthemen identifizieren

Definieren Sie übergeordnete Kategorien für Ihre Keywords. Ein Beispiel:

HauptthemaBeispiel-KeywordMonatliches SuchvolumenPremium HundefutterBestes Hundefutter für Welpen7.600SpezialfutterHundefutter für wählerische Esser2.000ZubehörHundefutterbehälter Metall1.500

2. Unterkategorien erstellen

Verfeinern Sie die Hauptthemen, indem Sie spezifische Unterkategorien hinzufügen. Beispiele:

  • Material: Metall, Keramik
  • Größe: 50 l, 100 l
  • Spezialfunktionen: Mit Rädern, luftdicht

Durch eine sinnvolle Gruppierung der Keywords verbessern Sie nicht nur die Navigation, sondern auch die Auffindbarkeit Ihrer Produkte. Zur Unterstützung können Sie professionelle Tools verwenden, die den Prozess der Keyword-Gruppierung automatisieren.