Website in 10 Tagen – So geht’s Schritt für Schritt

Website in 10 Tagen – So geht’s Schritt für Schritt

Es ist absolut möglich, innerhalb von 10 Tagen eine professionelle Website zu erstellen – und das ohne Vorkenntnisse! Mit Plattformen wie Wix, die Drag-and-Drop-Funktionen und vorgefertigte Designs bieten, können Sie Schritt für Schritt vorgehen. Besonders österreichische Unternehmen profitieren von dieser Methode, da lokale Anforderungen wie Impressum, Datenschutzerklärung und DSGVO-Konformität einfach umgesetzt werden können.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • Zeitersparnis: Mit nur 1–2 Stunden pro Tag erreichen Sie Ihr Ziel, ohne Ihr Tagesgeschäft zu vernachlässigen.
  • Einfache Umsetzung: Dank Tools wie Wix benötigen Sie weder Programmierkenntnisse noch teure Agenturen.
  • Rechtssicherheit: Plattformen wie Wix unterstützen die Einhaltung österreichischer Vorgaben.

Starten Sie mit einer klaren Planung: Definieren Sie Ihre Ziele, sammeln Sie Inhalte und wählen Sie ein passendes Design. Bereits nach wenigen Tagen haben Sie eine funktionierende Website, die Ihre Marke professionell präsentiert.

Tag 1: Ihre Website planen und Inhalte vorbereiten

Der erste Tag Ihres 10-Tage-Plans legt den Grundstein für eine erfolgreiche Website. Eine präzise Planung an diesem Tag spart Zeit und Mühe in den kommenden Schritten. Beginnen Sie mit klaren Zielen und sammeln Sie alle notwendigen Materialien.

Geschäftsziele festlegen und benötigte Funktionen definieren

Klare Ziele mit der SMART-Methode setzen

Ihre Website sollte mehr als nur gut aussehen – sie muss Ihre geschäftlichen Ziele unterstützen. Nutzen Sie die SMART-Methode (Spezifisch, Messbar, Erreichbar, Relevant, Terminiert), um klare Ziele zu definieren. Ein Beispiel: Ein Café in Wien könnte sich vornehmen, den Umsatz zu steigern oder Neukunden zu gewinnen.

Überlegen Sie, welche Hauptaufgabe Ihre Website erfüllen soll. Soll sie neue Kunden anziehen, bestehende Kunden informieren oder Produkte direkt verkaufen? Diese Entscheidung beeinflusst alles Weitere, von der Wahl des Designs bis zur Seitenstruktur.

Ihre Zielgruppe und regionale Besonderheiten berücksichtigen

Definieren Sie Ihre Zielgruppe genau: Alter, Interessen, Kaufverhalten und bevorzugte Kommunikationswege. In Österreich sind regionale Unterschiede oft entscheidend. Ein Skiverleih in Innsbruck spricht beispielsweise eine andere Zielgruppe an als ein IT-Dienstleister in Wien. Beachten Sie auch lokale Eigenheiten, wie die Vorliebe für eine persönliche Ansprache und das hohe Vertrauen in lokale Unternehmen.

Rechtliche Vorgaben von Anfang an einplanen

Vergessen Sie nicht die rechtlichen Anforderungen, die in Österreich gelten: Impressum, Datenschutzerklärung und Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) müssen leicht auffindbar sein. Planen Sie diese Elemente direkt mit ein, um späteren Aufwand zu vermeiden.

Sobald Ihre Ziele feststehen, können Sie mit der Organisation Ihrer Inhalte starten.

Inhalte sammeln und strukturieren

Im nächsten Schritt sammeln und ordnen Sie alle Inhalte, die für Ihre Website notwendig sind.

Texte in österreichischem Deutsch verfassen

Erstellen Sie alle Texte, die Ihre Website benötigt: eine Über-uns-Seite, Leistungsbeschreibungen, Kontaktinformationen und Produktdetails. Achten Sie darauf, österreichische Begriffe und Schreibweisen zu verwenden, wie „Jänner“ statt „Januar“ oder „Erdäpfel“ statt „Kartoffeln“. Gliedern Sie die Texte in kurze Absätze und verwenden Sie Zwischenüberschriften sowie Hervorhebungen, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Bilder und Branding-Materialien organisieren

Sammeln Sie alle visuellen Elemente, die Sie benötigen: Logos, Produktfotos und Teambilder. Die Bilder sollten eine hohe Qualität haben und Ihr Unternehmen authentisch repräsentieren. Achten Sie darauf, dass sie zu Ihrer Zielgruppe passen.

Legen Sie zudem eine Farbpalette und Schriftarten fest. Notieren Sie die genauen Farbcodes, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten. Konsistenz bei Farben und Schriften stärkt Ihre Markenidentität und schafft Vertrauen.

Kontaktdaten und Geschäftsinformationen zusammenstellen

Tragen Sie alle wichtigen Geschäftsinformationen zusammen: Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Öffnungszeiten und Social-Media-Profile. Für österreichische Unternehmen sind zusätzliche Angaben wie Firmenbuchnummer, UID-Nummer und Kammerzugehörigkeit erforderlich – besonders im Impressum. Überprüfen Sie außerdem Ihren Eintrag bei Google My Business und bereiten Sie eine Google Maps-Integration vor. Das erleichtert Kunden die Orientierung und erhöht Ihre lokale Sichtbarkeit.

Ergebnis des ersten Tages

Am Ende von Tag 1 haben Sie eine klare Roadmap für Ihre Website und alle benötigten Inhalte sind griffbereit. Mit dieser soliden Grundlage können Sie am nächsten Tag direkt mit der technischen Umsetzung starten.

Tag 2: Wix-Konto erstellen und den passenden Tarif wählen

Nachdem Sie am ersten Tag die Grundlagen für Ihre Website festgelegt haben, geht es nun an die technische Umsetzung. Der nächste Schritt besteht darin, ein Wix-Konto zu erstellen und den passenden Tarif auszuwählen.

Registrierung und die Wix-Tools entdecken

In wenigen Minuten ein kostenloses Konto erstellen

Die Registrierung bei Wix ist schnell und kostenlos. Damit können Sie sofort mit der Erstellung Ihrer Website beginnen, ohne gleich Geld investieren zu müssen. Besuchen Sie einfach Wix.com, klicken Sie auf „Jetzt starten“ und melden Sie sich mit Ihrer E-Mail-Adresse, Ihrem Facebook- oder Ihrem Google-Konto an.

Nach der Anmeldung führt Wix Sie durch ein kurzes Frageprofil. Hier geben Sie an, welche Art von Website Sie erstellen möchten – sei es ein Online-Shop, ein Portfolio, ein Blog oder eine Restaurantseite – und können direkt einen Namen für Ihre Website festlegen.

Wix ADI oder Wix Editor: Welcher Weg passt zu Ihnen?

Wix bietet zwei Optionen zur Erstellung Ihrer Website:

  • Wix ADI (Artificial Design Intelligence): Hier wird der Großteil des Prozesses automatisiert. Basierend auf Ihren Antworten erstellt Wix eine Website, die Sie später anpassen können. Diese Methode eignet sich besonders für Einsteiger.
  • Wix Editor: Mit einer Drag-and-Drop-Oberfläche haben Sie volle Kontrolle über das Design und die Inhalte Ihrer Website. Diese Option ist ideal, wenn Sie individuelle Anpassungen vornehmen möchten.

Ein guter Startpunkt für Neulinge ist eine Testseite mit Wix ADI. Danach können Sie ein Design-Thema auswählen und festlegen, welche Seiten – wie „Über uns“, „Kontakt“ oder „Support“ – enthalten sein sollen. Wer sich für den Wix Editor entscheidet, beginnt mit der Auswahl einer Vorlage und gibt eine kurze Beschreibung seiner Website ein.

Funktionen gezielt auswählen

Während der Registrierung fragt Wix, welche Features Sie in Ihre Website integrieren möchten. Zur Auswahl stehen unter anderem:

  • Chat-Funktionen
  • Kontaktformulare
  • Blogs
  • Buchungssysteme
  • Preispläne

Wählen Sie zunächst nur die Funktionen, die Sie wirklich benötigen, um die Ladezeit Ihrer Website nicht zu beeinträchtigen. Zusätzliche Features können Sie jederzeit später hinzufügen.

Den passenden Tarif finden

Wix-Tarife für österreichische Unternehmen im Überblick

Wix bietet zwei Hauptkategorien von Tarifen an:

  1. Classic Editor-Pläne: Dazu gehören die Tarife Light, Core, Business und Business Elite.
  2. Wix Studio-Pläne: Diese umfassen die Tarife Basic, Standard, Plus und Elite.

Die Wix Studio-Pläne bieten bei vergleichbaren Funktionen oft mehr Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten. Alle kostenpflichtigen Tarife beinhalten im ersten Jahr eine kostenlose Domain, zuverlässiges Hosting, KI-Tools und einen 24/7-Support. Für Kunden in Österreich ist wichtig, dass die Mehrwertsteuer bereits in den Euro-Preisen der Wix Studio-Pläne enthalten ist.

Empfehlungen je nach Unternehmensgröße

UnternehmensgrößeEmpfohlener TarifHauptvorteileKleine UnternehmenWix Core (Classic) oder Studio StandardE-Commerce-Grundfunktionen, ausreichend SpeicherplatzMittlere UnternehmenWix Business (Classic) oder Studio PlusErweiterte E-Commerce-Tools, mehr Speicher, bessere Team-KollaborationGroße UnternehmenBusiness Elite (Classic) oder Studio EliteUnbegrenzter Speicher, Prioritäts-Support, hohe Transaktionsvolumen

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich ist der Wix Studio Standard-Tarif ein solider Einstieg. Er bietet alle wichtigen Funktionen für den Online-Verkauf und kann bei Bedarf problemlos erweitert werden.

Ihr Fortschritt nach Tag 2

Am Ende des zweiten Tages haben Sie ein funktionierendes Wix-Konto eingerichtet und den passenden Tarif für Ihre Anforderungen gewählt. Morgen geht es dann an die Auswahl und Anpassung Ihrer Website-Vorlage.

Tag 3: Vorlage auswählen und anpassen

Am dritten Tag gestalten Sie das Erscheinungsbild Ihrer Website: Sie wählen eine passende Vorlage aus und passen diese an Ihre Marke an.

Die beste Vorlage auswählen

Branchenspezifische Vorlagen für Ihre Bedürfnisse

Wix stellt eine große Auswahl an Vorlagen bereit, die nach Branchen sortiert sind. Für Unternehmen in Österreich könnten Kategorien wie „Business & Services", „Restaurant & Food" oder „Online-Shop" besonders interessant sein. Jede Vorlage ist für mobile Geräte optimiert und entspricht den aktuellen Webstandards.


Bei der Auswahl sollten Sie nicht nur das Design im Blick haben, sondern auch die enthaltenen Funktionen. So bieten Vorlagen für Restaurants oft bereits Bereiche für Menüs und Reservierungen, während Business-Vorlagen häufig Kontaktformulare oder Präsentationsmöglichkeiten für Dienstleistungen beinhalten.

Worauf Sie bei der Wahl achten sollten

Die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website wird auch durch die Vorlage beeinflusst. Vermeiden Sie Vorlagen mit zu vielen Animationen oder großen Bilddateien, wenn die Geschwindigkeit eine Priorität ist. Achten Sie zudem darauf, dass die Vorlage die benötigte Struktur enthält, wie etwa einen Blog-Bereich oder eine Galerie.

Mobile-First-Ansatz prüfen

Da viele Nutzer in Österreich mobil surfen, sollten Sie die Vorlage unbedingt auf einem Smartphone testen. Überprüfen Sie, ob wichtige Elemente wie Kontaktinformationen oder Call-to-Action-Buttons gut sichtbar und leicht zugänglich sind. Nutzen Sie diese Tests, um die Vorlage optimal auf den österreichischen Markt und Ihr Unternehmen zuzuschneiden.

Vorlage für den österreichischen Markt anpassen

Ihr Corporate Design einbinden

Nachdem Sie eine Vorlage ausgewählt haben, passen Sie diese an Ihre Corporate Identity an. Beginnen Sie mit der Farbpalette und ersetzen Sie die Standardfarben durch Ihre Unternehmensfarben. Wix ermöglicht es, eigene Farbcodes einzugeben oder aus einer Palette auszuwählen.

Für die Schriftarten können Sie entweder Ihre eigenen Corporate Fonts hochladen oder zwei passende Google Fonts auswählen – eine für Überschriften und eine für den Text. Verwenden Sie nicht mehr als zwei verschiedene Schriftarten, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.

Inhalte lokalisieren und personalisieren

Ersetzen Sie die Platzhaltertexte durch Ihre eigenen Inhalte in österreichischem Deutsch. Achten Sie auf korrekte Schreibweisen und die Verwendung landestypischer Begriffe. Tauschen Sie Standardbilder der Vorlage gegen eigene Fotos aus, die Ihr Unternehmen authentisch darstellen. Sollten Sie keine professionellen Bilder haben, können Sie auf lizenzfreie Bilder zurückgreifen – stellen Sie sicher, dass diese zu Ihrer Zielgruppe in Österreich passen.

Rechtliche Anforderungen berücksichtigen

Fügen Sie rechtliche Seiten wie Impressum, Datenschutzerklärung und AGB hinzu und verlinken Sie diese im Footer. Überarbeiten Sie Kontaktformulare, um den österreichischen Datenschutzvorgaben zu entsprechen. Ergänzen Sie Checkboxen für die Einwilligung zur Datenverarbeitung – den genauen Text können Sie später einfügen.

Ihr Fortschritt nach Tag 3

Nach dem dritten Tag haben Sie eine Vorlage ausgewählt und an Ihre Marke angepasst. Ihre Website hat jetzt ein professionelles Erscheinungsbild und die Grundstruktur ist bereit. Am nächsten Tag kümmern Sie sich um die detaillierte Seitenstruktur und Navigation.

Tag 4: Ihre Website-Struktur erstellen

Am vierten Tag legen Sie den Grundstein für eine übersichtliche und benutzerfreundliche Website-Struktur. Dabei erstellen Sie die wichtigsten Seiten und organisieren diese in einer klaren Navigation. Eine gute Struktur erleichtert nicht nur Ihren Besuchern die Orientierung, sondern hilft auch Suchmaschinen, Ihre Website besser zu verstehen.

Die wichtigsten Website-Seiten erstellen

Wichtige Seiten für österreichische Unternehmen

Jede professionelle Website braucht einige grundlegende Seiten, die den Kern Ihrer Online-Präsenz bilden:

  • Startseite: Ihre digitale Visitenkarte, die auf einen Blick zeigt, wer Sie sind und was Sie anbieten.
  • Über uns: Eine Seite, die Vertrauen schafft. Hier können Sie Ihre Geschichte erzählen und lokale Bezüge hervorheben – etwas, das besonders in Österreich geschätzt wird.
  • Leistungen oder Produkte: Präsentieren Sie Ihr Angebot klar und strukturiert.
  • Kontaktseite: Diese Seite sollte alle wichtigen Informationen wie Adresse, Telefonnummer und E-Mail enthalten. Eine eingebundene Karte erleichtert es Ihren Kunden, Sie zu finden.

Vergessen Sie nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Seiten wie Impressum und Datenschutzerklärung. Diese gehören in den Footer und sollten vollständige Informationen über Ihr Unternehmen sowie transparente Angaben zur Datenverarbeitung enthalten.

Weitere Seiten je nach Bedarf

Abhängig von Ihrem Geschäftsmodell können zusätzliche Seiten sinnvoll sein, wie z. B.:

  • Ein Blog, um regelmäßig Inhalte zu teilen.
  • Eine FAQ-Seite, die häufig gestellte Fragen beantwortet.
  • Referenzen oder Kundenbewertungen, um Ihre Glaubwürdigkeit zu stärken.
  • Für Online-Shops: AGB und Widerrufsbelehrung, die rechtlich erforderlich sind.

Auch wenn Sie diese Seiten nicht sofort mit Inhalten füllen, planen Sie sie bereits in Ihre Struktur ein, um später problemlos erweitern zu können.

Navigation und Menüs einrichten